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Ein Mann für historische Grossprojekte.

Stephan Ogg im Gespräch
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Menschen

Stephan Ogg hat für die Juventus Schulen den neuen Hauptsitz in der Europaallee geplant und nach dessen Bezug die 100-Jahr-Feier aufgegleist.

Aus seinem Besprechungszimmer hat man einen Blick, wie aus einem altehrwürdigen Stellwerk: Während Stephan Ogg redet, huschen hinter seinem Rücken fast unaufhörlich Züge über das Gleisfeld vor dem Zürich Hauptbahnhof. «Langweilig wird es nicht bei uns», lacht der gebürtige Schaffhauser. Rund um den Bahnhof unterhielten die Juventus Schulen bis 2017 diverse Standorte. Einige dieser etwas in die Jahre gekommenen Teilschulen leitete Ogg in seinen bald 20 Jahren bei den Juventus Schulen als Rektor.

Nachdem er vor gut fünf Jahren Leiter des Marketing- und Facility Service wurde, nahm Ogg die Planung des neuen Schulhauses in der Europaallee in Angriff. Mit dem Ziel, die komplette Bildungseinrichtung in diesem einen Haus zu konzentrieren. «Das Projekt hat mich schön auf Trab gehalten», erinnert er sich. Aber die Mühe habe sich gelohnt. Das im vergangenen Sommer bezogene Gebäude sei «ein Quantensprung bezüglich Gebäudequalität und modernster Unterrichtshilfsmittel».

Stephan Ogg sagt, in seinem Job schätze er besonders den Abwechslungsreichtum. Die Tatsache, dass sein nächstes Grossprojekt die Organisation einer Riesenparty wurde, unterstreicht diese Aussage. Für die 100-Jahr-Feier der Juventus Schulen, Ende Mai 2018, holte er Live-Acts wie Marc Sway, Nickless oder Lo & Leduc an Bord. Von weniger bekannten Bands machte er sich vorab per Konzertbesuch ein eigenes Bild. Auch zog er die Fäden puncto Sicherheits- und Besucherkonzept sowie bei diversen in die Feierlichkeiten involvierten Schulprojekten.

Und dann war der grosse Tag da. «Der JuveCampus hat gebebt. Der Hinterhof an der Europaallee glich einem Open-Air-Konzert. Diese Stimmung tragen wir in die nächsten 100 Jahre», schwärmt Ogg. Sehr angetan ist er zudem vom «internationalen Umfeld in der Europaallee» sowie dem «coolen Mix der Geschäfte und Restaurants vor Ort» bis hin zum Kosmos Kulturzentrum direkt neben seinem Haus: «Ich freue mich jetzt schon auf den Zeitpunkt, wenn hier einmal alle Bauetappen abgeschlossen sind und das Quartier mitsamt der ganzen Begrünung vollumfänglich lebt.»